News - Weil Gülleunfall

  • Gülle in der Weil
  • Update 12.10.17
  • Update 16.10.17

Eine richtige "Bio-Schweinerei" - 500 bis 600 Kukikmeter Biogas-Gülle, die wir alle als Stromverbraucher über das dumme EEG subventionieren, ist heute in Laubus-Eschbach aus einer solchen Anlage ausgetreten und über den Bleidenbach (ca 6km) dann in die Weil (Lachse, Meerforellen, Bachmuscheln, Schneider, Elritzen, Groppen, Äschen, Forellen, Barben, Schneider, Gründlinge, Hasel u.a.) nach weiteren ca. 23 km in die Lahn unterhalb Weilburg gelangt. In der Weil wurden wohl alle Fische - auch unsere Lachse und Bachmuscheln - sowie die gesamte Benthosfauna durch akuten Sauerstoffmangel vernichtet!

Was in der Lahn passieren wird, wird sich wohl morgen zeigen! Ein riesiger ökologischer Schaden. Es ist die Frage zu stellen, was die von der Eu verordneten Biodiversitätsstrategien bewirken sollen, wenn in Deutschland dieser ganze öko-Unsinn vor allem von den Grünen noch ausgebaut werden soll? Ich kann nur resümieren: Wir deutschen Vollidioten und Dummbeutel haben nicht mehr alle Tassen im Schrank! Ich gebe Sarrazin Recht: "Deutschland schafft sich ab" . Wir sind scheinbar schon mitten drin....

Es ist in der Weil und im Bleidenbach alles kaputt! Mal sehen, was die Lahn morgen dazu zu vermelden hat! Wer an der unteren Lahn ist, sollte unbedingt die Augen offen halten! Wer etwas sieht, bitte sofort melden.

Viele Grüße

Winfried Klein

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Gülle in der Weil - Hessenschau -
Aus einer defekten Biogasanlage in Weilmünster sind mehrere hunderttausend Liter Gülle in den angrenzenden Bleidenbach und von dort in Weil und Lahn geflossen. Experten sprechen von einer Katastrophe: "Alle Fische sind tot."

Winfried Klein kann das Ausmaß nicht fassen. "Es ist eine Katastrophe", sagte der Gewässerwart des zuständigen Fischereisportvereins Oberlahn zu hessenschau.de. Aus der Biogasanlage eines landwirtschaftlichen Betriebs in Weilmünster (Limburg-Weilburg) sind am Donnerstag rund 500.000 Liter Gülle in den Bleidenbach gelaufen. Von dort bahnte sich die braune Masse ihren Weg in die Weil und weiter in die Lahn.

Tote Fische angeschwemmt

"Der Bleidenbach ist kaputt, die Weil ist kaputt. Alle Fische sind tot", lautete Kleins ernüchternde Bilanz nach einer ersten Begutachtung. Überall an den Ufern würden die verendeten Tiere angeschwemmt. Auch die Lahn sei betroffen - in welchem Ausmaß, konnte der Experte allerdings noch nicht einschätzen.

Eine Fachfirma versucht seit dem Nachmittag, die Gülle aus dem Bleidenbach zu entfernen und das Gewässer zu spülen. Bei dieser Riesen-Menge ein nahezu aussichtsloses Unterfangen. "Die Ökologie des Bleidenbachs wurde dadurch erheblich gestört", hieß es von offizieller Stelle aus dem Büro des Landrats des Kreises Limburg-Weilburg.

Erhebliche Geruchsbelastung

Als Ursache wird ein technischer Defekt an dem mit insgesamt 600 Kubikmeter Gülle gefüllten Behälter vermutet. Laut Gewässerfachmann Klein führt Biogas-Gülle zu besonders gravierenden Folgen. "Sie entzieht dem Wasser sofort den Sauerstoff. Ein Überleben ist nicht möglich", erklärte Klein. Ein seit 1994 betriebenes Lachs-Projekt in der Weil sei damit ebenso dahin wie der Versuch, Bachmuscheln wieder anzusiedeln.

"Da stecken abertausende Stunden Arbeit drin. Ich könnte heulen", sagte der Gewässerwart. Und noch etwas bringe das Auslaufen des braunen Düngers mit sich, wie Klein aus nächster Nähe berichten konnte: "Es stinkt wie die Pest."

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 5.10.2017, 19.30 Uhr

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UPDATE 12.10.17

Der Vorstand hat in einer ausserordentlichen Sitzung beschlossen:
1. einen Fachanwalt für Umweltrecht zu Vertretung unserer Interessen zu beauftragen
2. einen vereidigten Umweltgutachter ,zur qualifizierten Feststellung der Schäden, zu beauftragen

Wir werden Sie, unsere Mitglieder, hier und im Lahnfischer auf dem laufenden halten.

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UPDATE 16.10.17

Vom Vorstand wurden die Kanzlei Traut, sowie das Sachverständigenbüro Weibel und Ness beauftragt. Die Kanzlei hat Bilder und alle uns zur Verfügung stehenden Unterlagen bekommen und sich mit der Versicherung des Schadensverursachers in Verbindung gesetzt.

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Fischerei-Sportverein Oberlahn e. V. 1885

Jahreshauptversammlung 2017 - Bürgerhaus Weilburg / Ahausen vom 29. Januar 2017

Sehr verehrte Mitglieder,
 bevor ich mit meinem Bericht beginne, nutze ich die Gelegenheit und bedanke mich bei meinen Vorstandskameraden und unseren Ehefrauen und Partnerinnen für die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr 2016. Ohne Euch wäre die Führung unseres Vereins und die Ausrichtung der verschiedenen Veranstaltungen nicht möglich.
Lassen Sie mich mit dem Thema Fischen beginnen.

Einige von Ihnen halten bereits unser diesjähriges Fischerei-Erlaubnis-Büchlein in Händen. Durch die Änderung der hessischen Verordnung über die gute fachliche Praxis in der Fischerei und den Schutz der
Fische, deren Einzelheiten erst nach der Drucklegung unserer Fischereierlaubnis veröffentlicht wurden, ist es notwendig, die Informationen auf den Seiten 32 und 33 gegen die neuesten Regelungen
auszutauschen.
Zu diesem Zweck haben wir Einleger vorbereitet, die Sie sich bei Ihrer Registrierung im Eingangsbereich aneignen konnten, bitte legen Sie diese in Ihr persönliches Erlaubnisbuch, damit Sie auf dem neuesten
rechtlichen Stand sind.
Bitte beachten Sie besonders die geänderte Schonzeit der Atlantischen Forelle, die bereits ab dem 1.10. nicht mehr beangelt werden darf.
Neu ist bei dieser Fischfamilie die Anweisung, dass Exemplare mit einer Länge über 60 Zentimeter zwingend zurückgesetzt werden müssen.

Barbe und Zander haben keine Schonzeit mehr, bitte beachten Sie speziell beim Zander den Punkt 2 bei unseren Bedingungen für die Lahn, hier heißt es weiterhin „Spinnfischen und Fischen mit totem Köderfisch ist vom 1.2. bis einschließlich 15.4. verboten.“
Damit ist in der Lahn im genannten Zeitraum der Raubfischfang durch Vereinsregelung untersagt.
 Richten Sie Ihr Augenmerk bitte auch auf § 10 Absatz 3, der auf der einen Seite einen vernünftigen Grund zum Zurücksetzen eines Fisches vorschreibt und auf der anderen Seite das Zurücksetzen von invasiven Arten verbietet.

Als nächstes großes Thema möchte ich zum Seeweiher, Vöhler Weiher und zur Kommunikation kommen.
 Das für das Jahr 2016 angekündigte Ablassen des Seeweihers wurde erneut verschoben. Einige von Ihnen hatten bereits Ihre Mithilfe beim dafür notwendigen Abfischen zugesichert.
Mittlerweile wurden wir darüber informiert, dass auch der Vöhler Weiher zur Reparatur des defekten Möchbauwerks vermutlich noch im Jahr 2017 abgelassen werden muss. Natürlich ist auch hier ein vorheriges Abfischen notwendig.
 Bitte teilen Sie uns erneut mit, ob Sie in den Monaten September und Oktober grundsätzlich als Helfer beim Abfischen zur Verfügung stehen, falls es in diesem Jahr zum Ablassen des Seeweihers und / oder des Vöhler Weihers kommen sollte.
Zu diesem Zweck finden Sie auf den Tischen die gelben Listen, die in der nächsten Zeit auch noch im Vereinsheim ausliegen werden.
Am Sonntag 2. April 2017 wird die Jahreshauptversammlung des Verbandes Hessischer Fischer e.V. in der Stadthalle Aßlar stattfinden.
Unser Verein wird dort durch die Vorstandsmitglieder vertreten.
 Wer von Ihnen Interesse hat, Verbands-Informationen aus erster Hand zu erhalten und bereit ist, mit dem Vorstand zu dieser Tagesveranstaltung zu fahren, trägt sich bitte in die auf den Tischen ausliegenden rosa Listen ein.

Hilfreich für eine schnelle Kommunikation ist auch die Bekanntgabe Ihrer Mail-Adresse oder Ihre whatsapp-Teilnahme.

 Bitte teilen Sie uns Ihre Kontaktdaten auf den blauen Listen mit, dies natürlich nur dann, wenn Sie sichnicht bereits in eine der anderen Listen eingetragen haben.
Beachten Sie auch unsere Veröffentlichungen im Internet, dort werden die genauen Termine bekannt gegeben.


Unser gemeinsames Vereinsjahr 2016
. Um Sie nicht zu langweilen, werde ich mich heute nicht über die mangelnde Teilnahme unserer Mitglieder an den Veranstaltungen des Vereins auslassen, dieses Phänomen habe ich bereits in meinem letztjährigen Bericht ausführlich beschrieben.
 Selbstverständlich wurden im Jahr 2016 die üblichen Veranstaltungen unseres Vereins, also Jahreshauptversammlung, Uferreinigung, Anangeln, Fischerfest, Abangeln und Gehölzschnitt in Mademühlen durchgeführt.
 Beim Gehölzschnitt wurde zusätzlich versucht, einiges an Kraut aus dem Teich 2 zu entfernen. Anfänglich mühten wir uns per Hand ab, später erhielten wir Unterstützung von Ulrich Theis und seinen
Maschinen. Trotzdem ist uns das Entkrauten nicht ganz gelungen, da nur wenige Teilnehmer so ausgerüstet waren, dass sie hätten ins Wasser gehen und tatkräftig Hand anlegen können. Aus diesem Grund überlegen wir zur Zeit, den Teich 2 für einige Zeit zu sperren und das Kraut durch entsprechenden Fischbesatz zurück zu drängen.

Bitte achten Sie in diesem Jahr auf die Veröffentlichungen am Fangbuch an der Hütte 1 und auf die roten Bojen in den Teichen der Anlage in Mademühlen.
Das Fischerfest wurde im letzten Jahr gestrafft, das Hegefischen auf Wels wurde von Samstag auf Sonntag durchgeführt, dadurch konnten am Sonntag beim Fischerfest einige schöne Fische präsentiert werden.


Einer unserer Fischereiaufseher berichtete im letzten Jahr von Bootsanglern, die eine 3 Kilo Hantelscheibe als Anker einsetzten und, da dieses geringe Gewicht ein Boot in der Lahn nicht halten kann, infolgedessen vom treibenden Boot aus fischten. Dem Fischereiaufseher gegenüber wurde dann auch dreist behauptet, ein Vorstandsmitglied hätte diese Hantelscheibe als Anker genehmigt.
 Seien Sie versichert, liebe Mitglieder, ich konnte kein Vorstandsmitglied unseres Vereins ausfindig machen, von dem diese Genehmigung stammen könnte. Selbstverständlich darf laut Ihrem Beschluss aus dem Jahr 2010 und der darauf aufbauenden Bootsangelerlaubnis nur vom verankerten Boot aus gefischt werden. Verankert bedeutet, dass das Boot fest an einem Platz liegt und keine Fahrt über Grund macht. Im Tagesordnungspunkt 11, Anträge von Mitgliedern, kommen wir noch einmal auf dieses Thema zurück.


Lassen Sie mich nun aus der Vereinsverwaltung berichten.
In unserem Verein finden sich im Januar 2017 insgesamt 1956 Menschen zusammen.
Neben 1.714 aktiven Anglern mit ihren 44 Partnern gehören 100 Passive sowie 98 jugendliche Fischer zum Fischerei-Sportverein Oberlahn e. V. 1885.
Allerdings sind 89 der aktiven Fischer bereits 50 oder mehr Jahre bei uns und deshalb beitragsfrei gestellt.
Im letzten Jahr konnten 37 neue Mitglieder in den Verein aufgenommen und 7 junge Erwachsene aus der Jugendgruppe übernommen werden.
 Daneben gab es aber auch 33 Austritte und 19 Todesfälle.Den schwindenden Mitgliederzahlen stehen fixe Augaben wie Pachtverträge und Besatzkosten
gegenüber, die uns mit großer Sicherheit in Zukunft beschäftigen werden.

 Eventuell gelingt es uns, Neumitglieder durch vermehrte Öffentlichkeitsarbeit zu gewinnen, hier ist der Vorstand jedoch auf die Mithilfe aller Vereinsmitglieder angewiesen. Für eine Teilnahme am Weilburger Weihnachtsmarkt beispielsweise sind pro Veranstaltungstag mindestens zehn Personen notwendig, die sich bei der Vorbereitung, in der Markthütte und bei der Nachbereitung abwechseln.
Aber auch bei den Veranstaltungen im Weilburger Tiergarten wäre es schön, wenn mehr Mitglieder aktiv teilnehmen würden.
Hier will ich die Wanderung am 1. Mai zur Natur des Jahres und das Familienfest nennen, zwei Veranstaltungen, die sowohl Teilnehmer als auch Helfer sehr gut vertragen könnten.
Erstmalig in diesem Jahr hat unser Verein gemeinsam mit dem Sportanglerverein Limburg am Tag der Landwirtschaft in Limburg teilgenommen, unsere Aktionen wurden vom Publikum gut angenommen, aber auch hier sind weitere Helfer notwendig.
In Mademühlen wurde unser Verein durch den Vorstand zum dritten Mal beim Dorffest vertreten, von den dortigen Veranstaltern werden wir mittlerweile als ortsansässiger Verein anerkannt und regelmäßig zu dieser Veranstaltung eingeladen. 
Liebe Mitglieder, bitte besuchen Sie die Veranstaltungen Ihres Vereins, machen Sie im Familien- und Bekanntenkreis Werbung für unseren Verein und seine Veranstaltungen.

Mit diesem Aufruf beende ich meinen Bericht und übergebe das Mikrofon an unsere Jugendwarte.
Vorher jedoch wünsche Ihnen allen ein gutes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2017.
Den Petrijüngern unter Ihnen wünsche ich in der vor uns liegenden Angelsaison viel Petri Heil.

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