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„der HessenFischer"
Juni + September

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Fischerei-Sportverein Oberlahn e. V. 1885

Jahreshauptversammlung 2016 - Bürgerhaus Weilburg / Ahausen vom 24. Januar 2016 

Sehr verehrte Mitglieder,
bevor ich mit meinem Bericht beginne, nutze ich die Gelegenheit und bedanke mich bei meinen Vorstandskameraden für die Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr 2015. Ohne Euch könnte die Vereinsverwaltung nicht duchgeführt werden, ohne Euch gäbe es kein An- und Abangeln, kein Fischerfest und keine Uferreinigung.

Danach bedanke ich mich auf das herzlichste bei den Ehefrauen und Partnerinnen der Vorstandsmitglieder, die heute und bei allen Veranstaltungen im Hintergrund für das leibliche Wohl der Teilnehmer sorgen und uns während des ganzen Jahres die Vorstandsarbeit ermöglichen.

Heute bedanke ich mich außerdem bei unserem Mitglied Robert Grün und unserem Angelgast Frank Noël, die trotz widrigem Wetter beim Hegefischen im Seeweiher teilgenommen haben. Auf dieses Hegefischen werde ich noch einmal zurückkommen.

Lassen Sie mich zunächst mit Informationen aus der Vereinsverwaltung beginnen.

Nach dem im letzten Jahr 49 unserer Mitglieder gekündigt haben, 18 verstorben sind, 29 neu in den Verein aufgenommen und 6 aus der Jugendgruppe übernommen wurden, sind in unserem Verein zu Beginn des Jahres 2016 insgesamt 1.948 Menschen organisiert.

Neben 1.706 aktiven Anglern mit ihren 41 Partnern gehören 108 jugendliche Fischer und 93 passive Mitglieder zum Fischerei-Sportverein Oberlahn e. V. 1885. Allerdings sind 81 der aktiven Fischer bereits 50 oder mehr Jahre bei uns und deshalb beitragsfrei gestellt.zahlen1 jhv16

Zwei unserer Vorstandsmitglieder können ihr Vorstandsamt nicht mehr ausüben. Unser Schriftwart Wolfgang Fuchs ist ebenso erkrankt wie unser langjähriger Kassenwart Walter May. An dieser Stelle bedanke ich mich im Namen des Vorstandes und des Vereins für die gute Zusammenarbeit.

Einige von Ihnen halten bereits unser neues Fischerei-Erlaubnis-Büchlein in Händen. Der Gesamtvorstand war im letzten Jahr eine nicht unerhebliche Zeit mit der Schaffung dieses Buches beschäftigt. Das Ziel, die Angelpapiere des FSV-Oberlahn zu vereinfachen, wurde denke ich erreicht. Die ausführliche Erklärung zum Inhalt konnten Sie im Lahnfischer Ausgabe 4 des letzten Jahres zur Kenntnis nehmen.

Wer den Inhalt des Büchleins aufmerksam liest, wird feststellen, dass der Schreibfehlerteufel trotz sorgfältigem Korrekturlesen sein Unwesen treiben und zwei Schreibfehler platzieren konnte.

Im Jahr 2015 konnten wir die Pachtverträge für den Seeweiher und den Vöhler Weiher für weitere zwölf Jahre verlängern, diese Gewässer stehen unseren Mitgliedern also auch weiterhin zur Verfügung.

An dieser Stelle danke ich den Vertretern des Hessenforst im Forstamt Weilburg als Verpächter dieser Gewässer, für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre und das Vertrauen, das in die gemeinsame Zukunft gesetzt wurde.

Der Pachtzins für unsere Gewässer Lahn, Seeweiher und Vöhler Weiher ist jeweils um 15 Prozent gestiegen. Diesen erhöhten Aufwand kann der Verein zur Zeit noch ohne Erhöhung der Mitgliedsbeiträge bezahlen.

Eigentlich sollte im letzten Jahr der Seeweiher zur Kontrolle der Staumauer abgelassen werden. Einige von Ihnen hatten auch Ihre Mithilfe beim dafür notwendigen Abfischen zugesichert. Leider ist es dann nicht zum Ablassen gekommen, diese Aktion und die UÅNberprüfung der Staumauer wurden auf das vor uns liegende Jahr 2016 verschoben.

Bitte teilen Sie uns erneut mit, ob Sie in den Monaten September und Oktober grundsätzlich als Helfer beim Abfischen zur Verfügung stehen. Zu diesem Zweck finden Sie auf den Tischen die grünen Listen, die in der nächsten Zeit auch noch im Vereinsheim ausliegen werden.


 

Hilfreich für eine schnelle Kommunikation ist auch die Bekanntgabe Ihrer Mail-Adresse oder Ihre whatsapp-Teilnahme. Beachten Sie auch unsere Veröffentlichungen im Internet, dort werden die genauen Termine bekannt gegeben.

Am Sonntag 10. April 2016 wird die Jahreshauptversammlung des Verbandes Hessischer Fischer e.V. in Biebesheim stattfinden. Unser Verein wird dort durch die Vorstandsmitglieder vertreten.

Wer von Ihnen Interesse hat, Verbands-Informationen aus erster Hand zu erhalten und bereit ist, mit dem Vorstand zu dieser Tagesveranstaltung zu fahren, kann sich bitte in die auf den Tischen ausliegenden rosa Listen eintragen.

Auch hier hilft die Bekanntgabe Ihrer Mail-Adresse zur schnellen Kommunikation.

Lassen Sie mich nun das letzte Jahr Revue passieren.

Im Jahr 2015 wurden die üblichen Veranstaltungen unseres Vereins, also Jahreshauptversammlung, Uferreinigung, Anangeln, Fischerfest, Abangeln und Gehölzschnitt in Mademühlen durchgeführt.

Hierbei setzte sich ein schon länger zu beobachtende Trend fort, diese Veranstaltungen wurden von immer weniger unserer Mitglieder besucht. Lediglich diejenigen Gelegenheiten, bei denen Regenbogenforellen mit im Spiel waren, erfreuten sich großer Beliebtheit.

Allerdings ist der eigentliche Sinn des An- und Abangelns scheinbar verloren gegangen. Es fand kaum noch ein Erfahrungsaustausch statt, das gemeinsame Erleben am Wasser beschränkte sich bei der Mehrzahl der Angler auf das grußlose Kommen, Forellen fangen und ebenso grußlos auch wieder Gehen.

Das Fischerfest zeigte dann Ähnliches.

Beim Hegefischen auf Wels konnten 49 Teilnehmer registriert werden, die fünf schöne Welse jenseits der Metermarke fingen und am Samstag präsentierten. Das Freundschaftsfischen am Sonntag Vormittag wurde dann gerade mal noch von fünf Personen besucht, hier wurden keine gefangenen Fische vorgezeigt.

Nach dem Mittagessen sollten Mitglieder für 25 und 40 jährige Mitgliedschaft geehrt werden.

Einige dieser zu ehrenden Mitglieder teilten noch nicht einmal ihre Nicht-Teilnahme mit.

Man kommt sich dann sehr einsam vor, wenn nach dem Aufruf niemand aufsteht, um die Urkunde und die Ehrennadel in Empfang zu nehmen.

Nach der Verteilung der Tombolagewinne am Nachmittag verließen viele Teilnehmer ganz schnell das Fischerfest, zurück blieben die Vorstandsmitglieder und ihre Angehörigen und räumten mit wenigen Helfern aus den Reihen unserer Mitglieder auf.

Zur Steigerung der Attraktivität unseres Fischerfestes wird das Hegefischen auf Wels in diesem Jahr auf den Zeitraum Samstag Nachmittag bis Sonntag Vormittag gelegt. Im Startpreis enthalten ist dann das Mittagessen am Sonntag. Wir hoffen, dass dadurch am Sonntag der eine oder andere gefangene Fisch präsentiert werden kann.

Am Hegefischen auf Wels und auch am Freundschaftsfischen kann übrigens jeder Inhaber eines gültigen Fischereischeins teilnehmen.

In meinem Artikel im Lahnfischer Ausgabe 3 des letzten Jahres habe ich mir im Zusammenhang mit der Beteiligung beim Hegefischen im Seeweiher bereits zu diesem Phänomen Gedanken gemacht und diese auch veröffentlicht. Dieser Artikel diente mir persönlich zum Luft machen, ohne dies wäre ich wohl wegen erhöhtem Blutdruck ernsthaft erkrankt.

Natürlich wollte ich mit meiner ganz persönlichen Einschätzung unseres gemeinsamen Vereins als Lieferant von billigen Fischereierlaubniskarten und meiner eigenen Bezeichnung Angelkartenverteilkasper auch erreichen, dass Sie sich als mündige Mitglieder Gedanken über unser Vereinsleben machen.


Offen vorgetragene negative Reaktionen sind nicht eingetroffen, nicht ein einziges Mitglied sah sich nach dem Artikel dazu veranlasst, mich persönlich mit seiner Kritik zu konfrontieren. Offenbar stimmten Sie mir alle zu!

Allerdings habe ich erfahren dürfen, dass hintenherum doch wohl heftig diskutiert wurde.

Natürlich habe ich auch bemerkt, dass Gespräche sofort verstummten, wenn ich als ganz normaler Mensch und Kunde Räumlichkeiten betrat, in denen Vereinsmitglieder vorher noch auf das lebhafteste diskutierten.

Es ist jedoch erfreulich, dass es nach diesem Artikel auch sehr positive Reaktionen aus Ihren Reihen gab, nämlich zwei aufmunternde emails und ein ebensolches Telefonat. Herzlichen Dank dafür.

Übrigens, unser Mitglied Robert Grün hat nach dem verweigerten Hegefischen in Abstimmung mit dem Vorstand an vier Tagen im Seeweiher gefischt und insgesamt 376 Rotaugen, 4 Rotfedern, 7 Barsche und 1 große Schleie vom unteren in das obere Becken des Seeweihers umgesetzt. Hierfür bedanke ich mich noch einmal auf das Allerherzlichste.

In meinem letztjährigen Bericht habe ich alle Mitglieder aufgefordert, sich über die zukünftige Nutzung der Teichanlage Mademühlen Gedanken zu machen und diese mit dem Vorstand zu diskutieren.

Leider hatte der Vorstand bis jetzt noch keine Gelegenheit, die eingehenden Vorschläge mit den Mitgliedern zu diskutieren.

Nicht etwa, weil der Vorstand vielleicht keine Zeit dazu gehabt hätte! Es sind eben keine Vorschläge gekommen, ich wiederhole noch einmal, es ist nicht ein einziger Vorschlag eingetroffen.

Im letzten Jahr haben jedoch drei unserer Mitglieder den Weg ins Vereinsheim gefunden und mit Winfried Klein und mir heftig über Vereinspolitik und Besatzmaßnahmen diskutiert.

Leider wurden die von uns mehrere Male vorgetragenen Sachargumente ebenso vehement vom Tisch gefegt wie unser Vorschlag, in Zukunft doch in der Vereinsführung konstruktiv mitzuarbeiten.

Dafür wurde auf das heftigste höherer, der Vereinskasse angemessener Fischbesatz gefordert.

Selbstverständlich bin ich mir dessen bewusst, dass der Vorstand dafür verantwortlich gemacht wird, wenn nicht ausreichend Fische gefangen werden.

Es ist nie die eigene zu wenig in das Fischen investierte Zeit, es ist nie das eigene Unvermögen, ein Gewässer und damit die Standorte und Gewohnheiten der Fische kennen zu lernen oder neue Angeltechniken auszuprobieren.

Verehrte Mitglieder, schauen Sie sich die im Hintergrund eingeblendeten Fangstatistiken einzelner Mitglieder an. Hier wird deutlich sichtbar, dass es sehr wohl möglich ist, in unseren Gewässern Fisch zu fangen und das Angeln erfolgreich zu betreiben.

Bereits der frühere amerikanische Präsident John F. Kennedy hat gewusst: „Die Jagd nach dem Sündenbock ist die einfachste.“

forellen1 jhv16In den letzten Jahren wurde auch immer wieder gefordert, die Weil mit großen und fangfähigen Bachforellen zu besetzen. Gott sei Dank lassen die Pachtverträge der einzelnen Gemeinden die Umgestaltung dieses schönen Flüsschens zum Forellenpuff nicht zu.

Und, liebe Mitglieder, schauen Sie sich bitte diese Bilder an. Im Sommer 2015 kämpften in den letzten Pfützen der trocken gefallenen Weil große Bachforellen verzweifelt ums Überleben. Die Fotografen dieser Bilder haben versucht, diese Fische zu retten, deshalb gibt’s nicht mehr Bilder.forellen1 jhv16

Alle hier gezeigten Forellen und noch Hunderte mehr hätten jedoch vorher in der Weil gefangen werden können.

Unser Verein stellt, so wie es die Vereinssatzung in Paragraf 2 vorschreibt, Möglichkeiten zur Ausübung der Angelfischerei zur Verfügung. Der Vorstand ist auch immer bemüht, das eine oder andere neue Gewässer für die Mitglieder zu akquirieren.


Die Anzahl und Größe unserer Gewässer ist zumindest in Hessen beispielhaft, der dafür erhobene Beitrag liegt auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

Wenn ich mir unser Gewässerangebot genau betrachte, kann ich feststellen, dass man in unserem Verein in einem Jahr 365, in diesem Jahr sind es übrigens 366, schöne Angeltage geboten bekommt. Der Verein kann allerdings niemandem eine Fanggarantie geben.

Wer sich die Mühe macht und die letztjährigen Mitgliederzahlen in Relation zu den Ausgaben setzt, wird feststellen, dass wir von den 70 Euro Mitgliedsbeitrag 84 Euro Ausgaben hatten, bei den Passiven, Partnern und Jugendlichen haben wir von den 25 Euro Beitrag 30 Euro ausgegeben. Dies wurde unter anderem durch den Verkauf von Gastkarten und die Aufnahme von Neumitgliedern ermöglicht.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, wenn ich es so ausdrücke: Wer ganz fest der Meinung ist, dass für den Beitrag von 70 Euro eine gewisse Menge Fisch in der heimischen Kühltruhe landen muss, der sollte doch besser mit diesem Geld eine professionelle Angelanlage und die dortigen Kiloteiche aufsuchen.

Auch in meiner Familie wird ab und zu der Wunsch geäußert, Papa, Du könntest mal wieder zu meinem Geburtstag Fische räuchern. Da es sich dann immer um eine größere Menge Forellen handelt, ist es für mich selbstverständlich, dass diese Menge meine persönliche Entnahmemenge in den Vereinsgewässern übersteigt. Aus diesem Grund besuche ich dann die Kiloteiche des einen oder anderen Angelpuffs in der Umgebung.

An dieser Stelle sei mir abschließend ein weiteres Zitat, diesmal von Mahatma Gandhi erlaubt: Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Liebe Mitglieder, es würde mich sehr freuen, wenn mein Bericht Anlass zum Nachdenken und in Folge davon zum konstruktiven Dialog mit dem Vorstand gegeben hätte.

Besuchen Sie die Veranstaltungen des Vereins, machen Sie im Familien- und Bekanntenkreis Werbung für unseren Verein und seine Veranstaltungen.

Mit diesem Aufruf beende ich meinen Bericht und übergebe das Mikrofon an unsere Gewässerwarte.

Vorher jedoch wünsche Ihnen allen ein gutes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2016.

Den Petrijüngern unter Ihnen wünsche ich in der vor uns liegenden Angelsaison viel Petri Heil.

Fischerei-Sportverein Oberlahn e. V. 1885

Jahreshauptversammlung 2017 - Bürgerhaus Weilburg / Ahausen vom 29. Januar 2017

Sehr verehrte Mitglieder,
 bevor ich mit meinem Bericht beginne, nutze ich die Gelegenheit und bedanke mich bei meinen Vorstandskameraden und unseren Ehefrauen und Partnerinnen für die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr 2016. Ohne Euch wäre die Führung unseres Vereins und die Ausrichtung der verschiedenen Veranstaltungen nicht möglich.
Lassen Sie mich mit dem Thema Fischen beginnen.

Einige von Ihnen halten bereits unser diesjähriges Fischerei-Erlaubnis-Büchlein in Händen. Durch die Änderung der hessischen Verordnung über die gute fachliche Praxis in der Fischerei und den Schutz der
Fische, deren Einzelheiten erst nach der Drucklegung unserer Fischereierlaubnis veröffentlicht wurden, ist es notwendig, die Informationen auf den Seiten 32 und 33 gegen die neuesten Regelungen
auszutauschen.
Zu diesem Zweck haben wir Einleger vorbereitet, die Sie sich bei Ihrer Registrierung im Eingangsbereich aneignen konnten, bitte legen Sie diese in Ihr persönliches Erlaubnisbuch, damit Sie auf dem neuesten
rechtlichen Stand sind.
Bitte beachten Sie besonders die geänderte Schonzeit der Atlantischen Forelle, die bereits ab dem 1.10. nicht mehr beangelt werden darf.
Neu ist bei dieser Fischfamilie die Anweisung, dass Exemplare mit einer Länge über 60 Zentimeter zwingend zurückgesetzt werden müssen.

Barbe und Zander haben keine Schonzeit mehr, bitte beachten Sie speziell beim Zander den Punkt 2 bei unseren Bedingungen für die Lahn, hier heißt es weiterhin „Spinnfischen und Fischen mit totem Köderfisch ist vom 1.2. bis einschließlich 15.4. verboten.“
Damit ist in der Lahn im genannten Zeitraum der Raubfischfang durch Vereinsregelung untersagt.
 Richten Sie Ihr Augenmerk bitte auch auf § 10 Absatz 3, der auf der einen Seite einen vernünftigen Grund zum Zurücksetzen eines Fisches vorschreibt und auf der anderen Seite das Zurücksetzen von invasiven Arten verbietet.

Als nächstes großes Thema möchte ich zum Seeweiher, Vöhler Weiher und zur Kommunikation kommen.
 Das für das Jahr 2016 angekündigte Ablassen des Seeweihers wurde erneut verschoben. Einige von Ihnen hatten bereits Ihre Mithilfe beim dafür notwendigen Abfischen zugesichert.
Mittlerweile wurden wir darüber informiert, dass auch der Vöhler Weiher zur Reparatur des defekten Möchbauwerks vermutlich noch im Jahr 2017 abgelassen werden muss. Natürlich ist auch hier ein vorheriges Abfischen notwendig.
 Bitte teilen Sie uns erneut mit, ob Sie in den Monaten September und Oktober grundsätzlich als Helfer beim Abfischen zur Verfügung stehen, falls es in diesem Jahr zum Ablassen des Seeweihers und / oder des Vöhler Weihers kommen sollte.
Zu diesem Zweck finden Sie auf den Tischen die gelben Listen, die in der nächsten Zeit auch noch im Vereinsheim ausliegen werden.
Am Sonntag 2. April 2017 wird die Jahreshauptversammlung des Verbandes Hessischer Fischer e.V. in der Stadthalle Aßlar stattfinden.
Unser Verein wird dort durch die Vorstandsmitglieder vertreten.
 Wer von Ihnen Interesse hat, Verbands-Informationen aus erster Hand zu erhalten und bereit ist, mit dem Vorstand zu dieser Tagesveranstaltung zu fahren, trägt sich bitte in die auf den Tischen ausliegenden rosa Listen ein.

Hilfreich für eine schnelle Kommunikation ist auch die Bekanntgabe Ihrer Mail-Adresse oder Ihre whatsapp-Teilnahme.

 Bitte teilen Sie uns Ihre Kontaktdaten auf den blauen Listen mit, dies natürlich nur dann, wenn Sie sichnicht bereits in eine der anderen Listen eingetragen haben.
Beachten Sie auch unsere Veröffentlichungen im Internet, dort werden die genauen Termine bekannt gegeben.


Unser gemeinsames Vereinsjahr 2016
. Um Sie nicht zu langweilen, werde ich mich heute nicht über die mangelnde Teilnahme unserer Mitglieder an den Veranstaltungen des Vereins auslassen, dieses Phänomen habe ich bereits in meinem letztjährigen Bericht ausführlich beschrieben.
 Selbstverständlich wurden im Jahr 2016 die üblichen Veranstaltungen unseres Vereins, also Jahreshauptversammlung, Uferreinigung, Anangeln, Fischerfest, Abangeln und Gehölzschnitt in Mademühlen durchgeführt.
 Beim Gehölzschnitt wurde zusätzlich versucht, einiges an Kraut aus dem Teich 2 zu entfernen. Anfänglich mühten wir uns per Hand ab, später erhielten wir Unterstützung von Ulrich Theis und seinen
Maschinen. Trotzdem ist uns das Entkrauten nicht ganz gelungen, da nur wenige Teilnehmer so ausgerüstet waren, dass sie hätten ins Wasser gehen und tatkräftig Hand anlegen können. Aus diesem Grund überlegen wir zur Zeit, den Teich 2 für einige Zeit zu sperren und das Kraut durch entsprechenden Fischbesatz zurück zu drängen.

Bitte achten Sie in diesem Jahr auf die Veröffentlichungen am Fangbuch an der Hütte 1 und auf die roten Bojen in den Teichen der Anlage in Mademühlen.
Das Fischerfest wurde im letzten Jahr gestrafft, das Hegefischen auf Wels wurde von Samstag auf Sonntag durchgeführt, dadurch konnten am Sonntag beim Fischerfest einige schöne Fische präsentiert werden.


Einer unserer Fischereiaufseher berichtete im letzten Jahr von Bootsanglern, die eine 3 Kilo Hantelscheibe als Anker einsetzten und, da dieses geringe Gewicht ein Boot in der Lahn nicht halten kann, infolgedessen vom treibenden Boot aus fischten. Dem Fischereiaufseher gegenüber wurde dann auch dreist behauptet, ein Vorstandsmitglied hätte diese Hantelscheibe als Anker genehmigt.
 Seien Sie versichert, liebe Mitglieder, ich konnte kein Vorstandsmitglied unseres Vereins ausfindig machen, von dem diese Genehmigung stammen könnte. Selbstverständlich darf laut Ihrem Beschluss aus dem Jahr 2010 und der darauf aufbauenden Bootsangelerlaubnis nur vom verankerten Boot aus gefischt werden. Verankert bedeutet, dass das Boot fest an einem Platz liegt und keine Fahrt über Grund macht. Im Tagesordnungspunkt 11, Anträge von Mitgliedern, kommen wir noch einmal auf dieses Thema zurück.


Lassen Sie mich nun aus der Vereinsverwaltung berichten.
In unserem Verein finden sich im Januar 2017 insgesamt 1956 Menschen zusammen.
Neben 1.714 aktiven Anglern mit ihren 44 Partnern gehören 100 Passive sowie 98 jugendliche Fischer zum Fischerei-Sportverein Oberlahn e. V. 1885.
Allerdings sind 89 der aktiven Fischer bereits 50 oder mehr Jahre bei uns und deshalb beitragsfrei gestellt.
Im letzten Jahr konnten 37 neue Mitglieder in den Verein aufgenommen und 7 junge Erwachsene aus der Jugendgruppe übernommen werden.
 Daneben gab es aber auch 33 Austritte und 19 Todesfälle.Den schwindenden Mitgliederzahlen stehen fixe Augaben wie Pachtverträge und Besatzkosten
gegenüber, die uns mit großer Sicherheit in Zukunft beschäftigen werden.

 Eventuell gelingt es uns, Neumitglieder durch vermehrte Öffentlichkeitsarbeit zu gewinnen, hier ist der Vorstand jedoch auf die Mithilfe aller Vereinsmitglieder angewiesen. Für eine Teilnahme am Weilburger Weihnachtsmarkt beispielsweise sind pro Veranstaltungstag mindestens zehn Personen notwendig, die sich bei der Vorbereitung, in der Markthütte und bei der Nachbereitung abwechseln.
Aber auch bei den Veranstaltungen im Weilburger Tiergarten wäre es schön, wenn mehr Mitglieder aktiv teilnehmen würden.
Hier will ich die Wanderung am 1. Mai zur Natur des Jahres und das Familienfest nennen, zwei Veranstaltungen, die sowohl Teilnehmer als auch Helfer sehr gut vertragen könnten.
Erstmalig in diesem Jahr hat unser Verein gemeinsam mit dem Sportanglerverein Limburg am Tag der Landwirtschaft in Limburg teilgenommen, unsere Aktionen wurden vom Publikum gut angenommen, aber auch hier sind weitere Helfer notwendig.
In Mademühlen wurde unser Verein durch den Vorstand zum dritten Mal beim Dorffest vertreten, von den dortigen Veranstaltern werden wir mittlerweile als ortsansässiger Verein anerkannt und regelmäßig zu dieser Veranstaltung eingeladen. 
Liebe Mitglieder, bitte besuchen Sie die Veranstaltungen Ihres Vereins, machen Sie im Familien- und Bekanntenkreis Werbung für unseren Verein und seine Veranstaltungen.

Mit diesem Aufruf beende ich meinen Bericht und übergebe das Mikrofon an unsere Jugendwarte.
Vorher jedoch wünsche Ihnen allen ein gutes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2017.
Den Petrijüngern unter Ihnen wünsche ich in der vor uns liegenden Angelsaison viel Petri Heil.

Fischerei-Sportverein Oberlahn e. V. 1885

Jahreshauptversammlung 2019 - Bürgerhaus Weilburg / Ahausen vom 26. Januar 2020

 

Bericht des Vorsitzenden für das Vereinsjahr 2019

be Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren.
Bevor ich mit meinem Bericht für das abgelaufene Jahr beginne, möchte ich mich ganz herzlich bei meinen Vorstandskollegen für die hervorragende Vorstandsarbeit bedanken. Sicher war das abgelaufene Jahr nicht einfach für uns, doch wir haben es mit vereinten Kräften geschafft die Mitgliederverwaltung sowie einige neue Projekte erfolgreich durch zu führen.
Des Weiteren möchte ich mich bei den Partnerinnen und Kindern der Vorstandsmitglieder bedanken.
Ihr habt uns die Möglichkeit gegeben ein Großteil der Familienfreizeit für unser Hobby, den FSV Oberlahn zu opfern.
Herzlichen Dank.
Lassen Sie mich nun über das abgelaufene Jahr 2019 berichten:
Im Januar fand die Jahreshauptversammlung hier in Ahausen statt. Wir begannen schon im Dezember 2018 mit der Vorplanung und Vorbereitung.
Die Mitglieder waren sehr zahlreich gekommen und der Saal war bis auf den letzten Platz belegt.
Da unser 2. Kassenwart im Laufe des Jahres 2018 sein Vorstandsamt wegen Zeitmangel nicht mehr ausüben konnte, war eine Nachwahl unumgänglich. Nach 2 Aufrufen während der Versammlung meldete sich zunächst kein einziges Vereinsmitglied für dieses doch sehr zeitbehaftete Amt. Nach erneutem Aufruf meldete sich zum Glück unser Mitglied Boris Lamping. Boris Lamping hatte ich vor erst 3 Monaten in unseren Verein aufgenommen. Er wurde sogleich einstimmig von der Versammlung zum neuen 2. Kassenwart gewählt.
Mit Boris Lamping haben wir einen sehr zuverlässigen und verantwortungsvollen 2. Kassenwart gefunden. Er unterstützt unseren 1. Kassenwart Patryk Kriebel bei der doch sehr vielfältigen und zeitintensiven Arbeit. Ich denke die Kassenprüfer werden dies bescheinigen.
Im Januar sowie im Februar waren wir eifrig damit beschäftigt die neuen Angelerlaubnisbücher auszugeben. Die Ausgabe der Bücher erfolgt nur nach Rückgabe der korrekt ausgefüllten Fangkarten auf der Rückseite des Erlaubnisbuches. Diese Fangkarte benötigen wir zwingend um die Fangstatistik zu erstellen. Mit dieser Statistik müssen wir unseren Verpächtern sowie dem Gesetzgeber über die Produktivität unserer Gewässer Rechenschaft ablegen. Gleichzeitig dient sie auch dafür, Ihnen aufzuzeigen welchen Mitteleinsatz wir das Jahr über tätigen.
Deshalb meine Bitte: Die Fangkarte ordentlich und leserlich ausfüllen. Je genauer die Karte eines jeden ausgefüllt ist desto genauer können wir für Besatz sorgen.

Kommen wir nun zum März:
Die Planung und Durchführung der Weil,-und Lahnuferreiningung verlief zum 40. Jubiläum wieder einwandfrei. Wir mussten zwar wegen starkem Hochwasser den Ausweichtermin nehmen aber da klappte alles reibungslos. Wir sammelten an verschiedenen Punkten wieder Unmengen an Müll ein. Dieses Mal hatten wir sogar ein Team des HR dabei und haben an der Trash Challenge 2019 teilgenommen. Der Beitrag wurde bei Facebook, Instagram und in der Hessenschau veröffentlicht. So haben wir der ganzen Welt gezeigt wie wir unsere Gewässer sauber halten. Das Team des HR war morgens nach Runkel angereist wo ich Sie in Empfang nahm. Da anscheinend auf der Schleuseninsel am Vorabend gefeiert wurde, fanden wir einen riesigen Müllhaufen vor, und konnten so einen Vorher-nachher Vergleich darstellen. Das gleiche konnten wir an der Weil Höhe Winden auch aufzeigen. Dort hatte das Hochwasser an einem umgestürzten Baum einen riesigen Müllberg angeschwemmt. Insgesamt 165 Mitglieder und Jungangler sowie 10 Vorstandsmitglieder waren morgens zu den Treffpunkten an unseren Gewässern eingetroffen. Das sind nicht einmal 10% der Mitglieder. Das finde ich sehr schade. Das zeigt uns, welches Interesse die Mehrheit der Mitglieder verfolgt. Günstige Angelmöglichkeiten und keinen Einsatz, außer dem Mitgliedsbeitrag, dafür erbringen. Ich wünsche mir für die die kommenden Uferreinigungsaktionen mehr Beteiligung durch die jüngeren Generationen. Unsere Senioren sollten nicht mehr bei schlechtem Wetter oder Regen an den Ufern Ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Sie haben lange genug für Ordnung und Sauberkeit an unseren Gewässern gesorgt. Das soll aber nicht heißen das Sie nicht erwünscht sind. Ich denke, Wir, die jüngeren sind jetzt an der Reihe. Natürlich hatten die Vorstandsmitglieder für die Helfer wieder einen kräftigen Imbiss vorbereitet, der sehr gerne angenommen wurde. Während des Essens gab es sehr nette Gespräche unter den Anglern. Das freut mich immer besonders.

Im April, am Karfreitag fand das Anangeln in Mademühlen statt. Die Anlage war an diesem Tag sehr gut besucht. Günter Teschke, unser Gewässerwart für die Stillgewässer, hatte für ausreichend Besatz gesorgt, sodass jeder seine 3 Forellen fangen konnte. Um das An und Abangeln in Zukunft etwas flexibler zu gestalten werden wir diese Veranstaltungen auf unsere Stillgewässer aufteilen. Das nächste Anangeln wird deshalb in Braunfels stattfinden. So haben auch die Mitglieder, die weiter entfernt von Mademühlen wohnen, die Chance an diesem doch traditionellen Event teilzunehmen. Da dort allerdings wenig Infrastruktur ist, werden wir den Aufwand für Verpflegung so gering wie möglich halten. Ich hoffe auf Ihr Verständnis. Das Abangeln können wir erst planen, wenn wir wissen wie niederschlagsreich der Sommer 2020 verläuft.

Wie auch im vergangenen Jahr war der Mai, Juni und Juli sehr regenarm sodass wir wieder mit extremer Trockenheit an unseren Gewässern zu kämpfen hatten. Es gab aber keine nennenswerten Fischschäden zu verzeichnen. Des Weiteren nutzten wir im Juni das schöne Wetter um an unserem Vereinsheim mal richtig Ordnung zu machen. Wir rissen die an den Schuppen angrenzende Bedachung ab und räumten allerhand Müll und Unrat weg. Insgesamt konnten so 4 große Container gefüllt und entsorgt werden. Aus dem zum Teil stark verschimmelten Fischerstübchen entsorgten wir die alte Theke sowie die Eckbank Tische und Stühle. Siebenschläfer und andere Nager hatten sich in dem Raum häuslich niedergelassen und Ihre Nahrungsvorräte sowie Ihre Exkremente überall verteilt.
Nach erfolgreicher Entrümpelung und verschließen der Abflussrohre, sowie der Duchführung der alten Kühlleitung ist der Raum jetzt Nagerfrei und kann als Abstellraum für unser Fischerfestequipment genutzt werden.
Die Küche im Vereinsheim wurde renoviert sowie der Fußboden in Küche und Flur neu verlegt. Des Weiteren haben wir, über Jahrzehnte angesammelte und nicht mehr benötigte Unterlagen, DSGVO konform vernichtet.
Nach der erfolgreichen Aufräumaktion erstrahlte die gesamte Anlage unseres Vereinsheims im neuen Glanz und war für unser Fischerfest bestens vorbereitet. Die Aufräumarbeiten werden auch in 2020 fortgesetzt.
Um aktiv Kinder bzw. Jugendliche an das schöne Hobby Angeln und den damit verbundenen Naturschutz heranzuführen, nahmen wir vom Vorstand am 23.Juni zum wiederholten Mal am Familientag im Tierpark Weilburg teil. Wir hatten ein Planschbecken als Teich aufgebaut. In diesem befanden sich neben den bunten Gummifischen auch Müllteile die es galt mit der Angel zu fangen. Die Kinder erfuhren von uns wie es in unseren Gewässern so aussieht und was man dagegen tun kann. Wir konnten uns vor Andrang kaum retten. Einige kleine Besucher wurden mittlerweile schon in unsere Jugendgruppe aufgenommen. Mit den Eltern hatten wir teilweise sehr schöne Dialoge geführt. Dank des schönen Wetters war es ein rundum gelungener Tag.

Kommen wir nun zum August.
Der August war auch sehr arbeitsreich. Nach einem Besuch von mir am Teich in Weinbach stellte ich fest, dass die Bretter des Mönches sehr viel Wasser durchließen und somit der Wasserstand erheblich gesunken war. Ein kurzer Rundruf, Bestellung der Bretter und los ging es. Jan und Tim Godlewski, Günter Teschke, Moritz Zenkert sowie meine Wenigkeit trafen uns am Teich in Weinbach und tauschten die marode gewordenen Bretter des Mönches soweit wie möglich aus. Wir schafften es aber nicht alle zu tauschen sodass uns nichts Anderes übrigbleibt als auch den Teich in Weinbach in 2020 abzulassen, zu entschlammen (der Schlamm kam durch das Starkregenereignis in 2018 in den Teich) und die restlichen Mönchbretter zu ersetzen.
Bei fast allen Stillgewässern ist die Substanz in die Jahre gekommen und nun stehen viele kleine und große Instandhaltungsarbeiten an. Aber seien sie versichert, liebe Mitglieder wir werden alle Gewässer nach und nach auf Vordermann bringen. Dazu benötigen wir natürlich auch ihre Hilfe. Wir werden in 2020 verstärkt über Newsletter sowie Mitteilungen auf unsere Homepage und natürlich auch auf Facebook für bevorstehende Arbeitseinsätze einladen. Wenn wir gemeinsam anpacken, haben wir bald wieder sehr schöne Angelgewässer.

Am 17.und 18. August fand unser traditionelles Fischerfest statt.
Der Aufbau am Samstag war dank zahlreicher Helfer im Nu erledigt. Die Karten für das Wels Hegefischen sowie das Freundschaftsfischen waren sehr begehrt und schnell an die Teilnehmer verteilt. Das Treffen am Samstag-Abend mit unseren befreundeten Jägern war sehr harmonisch und interessant zu gleich. Die Kormoranjagt gestaltet sich in unserem Bereich sehr schwierig da die Vögel sehr wachsam und schlau sind. Die Jäger sicherten uns aber weiterhin zu, uns bei der Kormoranbejagung zu unterstützen. Dafür vielen Dank.
Die Besucher am Sonntag kamen zunächst sehr schleppend zu unserem Fest. Geschuldet wurde dieses Verhalten der doch schlechten Wettervorhersage, die starke Regenfälle

mit Gewitter gemeldet hatte. Gegen Mittag, bei doch bestem Wetter füllten sich schlagartig die Zelte und Sitzgelegenheiten. Das freute uns ganz besonders. Mit dem Grillwagen hatten wir uns dieses Jahr leider vertan. Er war in einem sehr schlechten Zustand und die Fritteuse streikte zeitweise. Für die Verzögerungen an der Essensausgabe möchte ich mich bei Ihnen entschuldigen. Für das kommende Jahr werden wir uns auf jeden Fall einen besseren Grillwagen mieten, damit wir sie, unsere Gäste besser bewirten können. Trotz der Schwierigkeiten mit dem Grillwagen fanden die angebotenen Pommes sowie die Currywürstchen reißend Abnehmer. Die geräucherten Forellen sowie die Zanderfilets waren ebenfalls sehr beliebt und rasch vergriffen.
Die Kuchenauswahl unserer Damen war sehr groß. Dennoch waren die angebotenen Kuchen bis auf ein paar Stücke alle verkauft. Es geht doch nichts über selbst gebackenen Kuchen.
Das Freundschafts-und Welsangeln war sehr gut besucht und so konnten am Sonntagmittag doch einige schöne Fische präsentiert werden. Was mich sehr erfreute, war die Teilnahme zweier Mädchen aus unserer Jugendabteilung beim Wels Hegefischen. Sie wurden für ihre Ausdauer sogar mit, wenn auch nur kleinen, Welsen belohnt.
Wir konnten am Nachmittag bei den Ehrungen für langjährige Treue zum Verein zahlreiche Mitglieder ehren.
Auch die Tombola war sehr reich, mit zum Teil hochwertigen Preisen bestückt und so fanden die Lose reißenden Absatz. Die Gewinner waren dieses Jahr sehr zahlreich.
Das Wetter immer im Blick, habe ich so gegen halb vier, es waren nur noch wenige Besucher da, etwas Druck zum Abbauen gemacht. Mit vereinten Kräften hatten wir bis 17:00 Uhr alle Tische und Bänke sowie die Zelte weggeräumt. Als wir nach dem letzten Getränk den Ausschankwagen verschlossen hatten, brach ein heftiger Gewitterschauer über unser Festgelände nieder. Da hatten wir echt Glück gehabt.
Ich möchte auf diesem Weg noch mal allen Helfern für den Aufbau, Abbau und die Durchführung des Fischerfestes herzlich danke sagen. Das Fischerfest ist eigens für Sie, unsere Mitglieder. Deshalb würde ich mich freuen, in 2020 noch mehr von Ihnen begrüßen zu dürfen.

Lassen wir das Fischerfest und den August nun hinter uns und kommen wir zum September.
Im September trotz Sommerpause war es ebenfalls sehr turbulent. Unser Schriftwart Lukas Mank verlies aus persönlichen Gründen unseren Vorstand. Herr Mank war der 1. Schriftwart. Ich danke Lukas Mank für seine geleistete Arbeit für den Verein und im Vorstand und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute. Da dieser Posten im Vorstand zu Zeit noch von unserem 2. Kassierer mit übernommen wird, meine Bitte an die Versammlung: Wer uns unterstützen möchte und Spaß an der Vereinsarbeit hat, möge sich später bei der Nachwahl melden.

Anfang Oktober begannen wir mit der Planung und Durchführung des Abstauens am Bärensees. Dieses Gewässer besitzt keinen richtigen Mönch, sodass der Wasserstand immer von Hand geregelt werden musste. Da es bei einem Starkregenereignis im Frühjahr 2019 nicht möglich war, den Wasserstand schnell zu regulieren, lief der Bärensee über und überflutete die Kreisstraße nach Charlottenberg. Da wir auch hier die Verkehrssicherungspflicht haben, beschlossen wir im Vorstand einen richtigen Mönch im Bärensee einzubauen. Dieser Mönch regelt dann selbst den Wasserstand. Dadurch verringern wir natürlich auch die in der Vergangenheit entstandene Fahrtkosten zur Regulierung und der Kontrolle des Wasserstandes. Unser Gewässerwart Günter Teschke begann schon Ende September mit dem langsamen Ablassen des Wassers sodass am 19.Oktober morgens mit dem Abfischen begonnen werden konnte. Es fanden sich ca. 50 Mitglieder und Helfer am Bärensee ein. Die Fische wurden mittels eines Netzes ans Ufer bugsiert und dort mit Keschern in Transportbehälter verladen. Die entnommenen Fische wurden dann zu unseren anderen Vereinsgewässern verbracht und schonend ausgesetzt. Es gab lediglich ca. 10 Karpfen die sich nicht fangen ließen. Insgesamt wurden 150 Karpfen,15 Zander,5 Hechte sowie zahlreiche Weißfische gefangen. Die Bauarbeiten werden vorrausichtlich im Frühjahr beginnen da wir die genaue Tiefe sowie den vorhandenen Ablaufschacht des Sees nicht kannten. Es muss erst der vorhandene Ablauf von Schlamm und verfaulten Hölzern befreit werden. Sobald die genaue Beschaffenheit der Ablaufanlage sichtbar ist wird mit dem neuen Mönch begonnen.
Wir hoffen, dass wir den See Mitte des Jahres wieder anstauen und im Herbst mit Besatzmaßnahmen beginnen können. Bei der Abfischaktion am Bärensee stellten wir fest das die ringsum wachsenden Fichten stark vom Borkenkäfer befallen und zum großen Teil schon abgestorben waren. Um die Verkehrssicherung zu gewährleisten entschlossen wir uns im Vorstand Kontakt mit einem Forst-Unternehmen aufzunehmen und die Arbeiten vor Ort zu besprechen. Nach Angebotserstellung gaben wir den Auftrag frei. Das Unternehmen plante den Einsatz für Ende Dezember ein. Weiterhin haben wir im Oktober den Teich 5 in Mademühlen komplett abgelassen, und die verbliebenen Fische in Teich 4 verbracht. Auf Grund doch erheblicher Beschädigungen im Dammbereich, auf ca. 250 Meter, durch Wühlmäuse und Maulwürfe (der anhaltenden Trockenheit und des damit sinkenden Wasserstandes geschuldet) sowie bei Wasserhochstand im Frühjahr (Wellenschlag) sind erhebliche Reparaturkosten entstanden. Das Angebot zur Sanierung des Teich 5 beläuft sich nach dem ersten Angebot auf ca. 75.000€. Diese Investition ist nicht wirtschaftlich, da müssen wir andere Lösungen erarbeiten.

Im November begannen wir mit der Überarbeitung der Fangbücher und gaben diese in Druck. Mittlerweile dürften schon die meisten die neuen Fangbücher im Besitz haben. Bitte lesen Sie die Angelbedingungen sorgfältig durch und befolgen diese.
Der für Ende Dezember geplante Holzeinschlag am Bärensee wurde termingerecht ausgeführt. Das Gelände sieht im Moment noch etwas chaotisch aus, wird aber nach Beginn der Vegetations-Phase, im Frühjahr rasch wieder ordentlich aussehen. Da wir nun am Bärensee einiges an Platz geschaffen haben, nutzen wir die Möglichkeit und legen ein paar Parkplätze an. So gibt es mit den Grundstücksanrainern keine Diskussionen mehr.
Nur noch ein paar Informationen: Wir haben neue Jacken und Hoodies bis Größe 5XL bestellt. Des Weiteren haben wir einen Fischtransportbehälter mit Sauerstoffausrüstung angeschafft. Dieser wird auf den Hänger, der zurzeit noch in der angemieteten Garage in Weilburg steht, montiert. Somit können wir flexibler den Fischbesatz betreiben.
Der Mietvertrag über die Garage in Weilburg wird kurzfristig gekündigt. Durch die Aufräumaktion am Vereinsheim haben wir dort nun genug Platz geschaffen um den Hänger dort unterzustellen.
Noch eine erfreuliche Nachricht: Ende Dezember haben wir endlich den Bescheid vom Finanzamt bekommen das unsere geänderte Satzung vom 27.01.2019 den Anforderungen der Abgabenordnung entspricht. Das heißt: unsere Gemeinnützigkeit bleibt weiterhin erhalten.
Liebe Mitglieder, wie Sie aus meinem Bericht entnehmen können, hat der gesamte Vorstand in 2019 wieder vorbildliche Arbeit geleistet um Ihnen das Hobby Angeln und Natur genießen an unseren Gewässern zu ermöglichen.
Bevor ich nun gleich meinen Bericht schließe möchte ich noch ein paar Zahlen aus der Mitgliederverwaltung nennen.
Wir hatten in 2019 insgesamt 1904 Mitglieder, davon entfallen 1818 auf die aktive Mitgliedschaft und 86 auf die passive Mitgliedschaft.
Neu aufgenommen haben wir in 2019: 100 Mitglieder. 75 Mitglieder haben vorwiegend altersbedingt bzw. Umzugsbedingt gekündigt.
Ich schließe nun meinen Bericht aus dem abgelaufenen Jahr und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Allzeit Petri Heil und viel Spaß und Erholung an unseren schönen Gewässern.

Matthias Zenkert
1.Vorsitzender

Fischerei-Sportverein Oberlahn e. V. 1885

Jahreshauptversammlung 2018 - Bürgerhaus Weilburg / Ahausen vom 28. Januar 2018

 

Bericht des Vorsitzenden für das Vereinsjahr 2017

Das vergangene Jahr fing mit der Jahreshauptversammlung an die sehr gut besucht war. Es gab rege Diskussionen mit anschließender Abstimmung zum Thema Angeln vom treibenden Boot. Wir haben eine Regelung gefunden und es gab in 2017 keine dem Vorstand gemeldeten Reibungspunkte zwischen Bootsanglern und Uferanglern. Ich denke wenn jeder Rücksicht auf den anderen nimmt, sollte es auch in 2018 funktionieren. Die Versammlung verlief trotz heftiger Diskussionen ruhig und Fair.

Die Lahnuferreinigung war trotz bestem Wetter wieder etwas weniger besucht, was ich persönlich sehr bedaure. Wir sind nicht nur Angler sondern auch Naturschützer. Das sollten wir nicht vergessen. Ich möchte Sie bitten, den Termin der Uferreinigung in diesem Jahr gleich zu notieren und uns zu helfen unsere Gewässer von Unrat zu befreien. Dies ist auch die Möglichkeit außerhalb der Vegetationsperiode interessante Angelplätze für das Jahr auszumachen.

Ende März hat unser 1. Vorsitzender Reinhard Kohl aus persönlichen Gründen sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Das war für uns ein harter Schlag. Wir haben uns im Vorstand neu geordnet und diese Lücke erst einmal geschlossen. Ich habe als 2. Vorsitzender die Geschäfte übernommen und denke, auch bis heute, natürlich mit Unterstützung meiner Vorstandskollegen, ordentlich ausgeführt.

Im April verloren wir unser langjähriges Mitglied und 2. Kassenwart Walter May. Der nach langem Kampf gegen eine heimtückische Krankheit leider verloren hatte. Er hinterlässt eine große Lücke in unserer Mitte.

Als nächstes galt es das Fischerfest zu planen und zu organisieren was uns sehr gut gelang. Wir hatten zwar im August nicht so gutes Wetter aber das Fischerfest war gut besucht und verlief sehr harmonisch. Es wurden zum Wels-Hegefischen und Freundschaftsangeln schöne Fische gefangen und konnten den Besuchern des Fischerfestes vorgezeigt werden. Winfried Klein zeigte an einem stattlichen Wels wie man ihn am besten filetiert. Ganz besonders freute mich der Besuch unserer befreundeten Angelvereine. Ich habe es mir, zusammen mit dem gesamten Vorstand zur Aufgabe gemacht die Freundschaften zu hegen und zu Pflegen.

Recht herzlich möchte ich mich bei den vielen Helfern zum Auf und Abbau bedanken. Das ist das was einen Verein ausmacht. Verein bedeutet vereinen, etwas vereint zu bewegen. Deshalb bitte ich Sie alle, unsere Veranstaltungen zahlreich zu besuchen und den Vorstand zu unterstützen.

Überschattet wurde das Fischerfest allerdings durch einen Bootsunfall am Wehr bei dem es zum Glück keine ernsthaft verletzten Personen zu beklagen gab.

Am 05. Oktober ereignete sich eine Biogasanlagen-Havarie in Laubuseschbach. Dort liefen ca.600 Kubikmeter eines Gärsubstrates in den Dernbach, den Bleidenbach und weiter in die Weil. Dort entstanden unbezifferbare biologische Schäden. Alle Fische, Fischnährtiere und Muscheln verendeten. Was in der Lahn passiert ist, können wir noch nicht abschätzen. Wir haben Anzeige gegen den Betreiber erstattet und uns einen Rechtsanwalt aus Wiesbaden, der sich auf Umweltstrafrecht spezialisiert hat engagiert. Winfried Klein wird darauf in seinem Bericht als Gewässerwart noch näher berichten.

Auf Grund der Tatsache dass die Weil im Unterlauf keine Fische mehr aufweist und Besatz im Moment wegen fehlender Fischnährtiere keinen Sinn macht haben wir uns im Vorstand dazu geeinigt die Weil auf unserer kompletten Pachtstrecke für 2018 zu sperren und sich erholen zu lassen. Ich hoffe das ist auch in Ihrem Sinn.

Mitte November stand das Ablassen des Seeweihers wieder auf dem Programm. Wir hatten zusammen mit Forst und FAS Mengerskirchen alles geplant und warteten nur noch auf das Ok der Behörden. Das zog sich so lange hin dass der November schon verstrichen war. Auf Grund der zu erwarteten Witterung im Dezember am Seeweiher entschlossen wir uns den Termin zum Ablassen abzusagen. Wir werden das Abfischen im Früherbst 2018 dann endlich durchführen. Den genauen Termin werden wir rechtzeitig bekannt geben. Hierfür benötigen wir viel Manpower. Wenn Sie uns helfen möchten, melden Sie sich bitte im Vereinsheim zu den Öffnungszeiten oder senden Sie uns eine email mit ihren Kontaktdaten.

Bevor ich nun aus der Vereinsverwaltung berichte möchte ich noch etwas Erfreuliches bekannt geben. Wie einige schon in ihren neuen Angelpapieren zur Kenntnis genommen haben, ist der FSV Oberlahn um 2 neue Pachtgewässer reicher.

Wir haben den Großen Weiher und den Tiergartenweiher in Braunfels für die nächsten 12 Jahre vom Grafen zu Oppersdorf gepachtet. Sie sehen liebe Mitglieder, der Vorstand bemüht sich ständig die Gewässervielfalt zu steigern und neue Angelgewässer zur Ausübung unseren schönen Hobbys vorzuhalten.

Kommen wir nun zur Vereinsverwaltung:

Stand 31.12.2017

Zum Ende des Jahres 2017 hatten wir gesamt 1956 Mitglieder die sich wie folgt zusammensetzen:

Aktive Vollmitglieder: 1658

Passive Mitglieder: 90

Ehegatten: 50

Jugendliche: 78

Ehrenmitglieder: 80

Eintritte in 2017: 42

Ausgeschlossene Mitglieder auf Grund Beitragsrückstand: 5

Verstorben in 2017: 23

Da die Mitgliedszahlen weiter rückläufig sind, bitte ich Sie: Machen Sie Werbung für unseren Verein und besuchen Sie unsere Veranstaltungen die ich im Folgenden nennen möchte:

Jahreshauptversammlung

Uferreinigung

Fischerfest

An und Abangeln

Gehölzschnitt

Veranstaltungen im Tiergarten Weilburg: Wanderung zur Natur des Jahres am 01.05.

Familientag

Die Termine werden im Lahnfischer veröffentlicht.

Hiermit beende ich meinen Bericht für das Jahr 2017, und übergebe das Wort an Jugendwart Jörg Baumann.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Ihnen allen wünsche ich ein gutes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2018, und den Anglern unter Ihnen viel Petrie Heil in der vor uns liegenden Angelsaison

Fischerei-Sportverein Oberlahn e. V. 1885

Jahreshauptversammlung 2018 - Bürgerhaus Weilburg / Ahausen vom 27. Januar 2019

 

Bericht des Vorsitzenden für das Vereinsjahr 2018

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren
Bevor ich mit meinem Bericht für das abgelaufene Jahr beginne, möchte ich mich ganz herzlich bei meinen Vorstandskollegen für die hervorragende Vorstandsarbeit bedanken. Sicher war das abgelaufene Jahr nicht einfach für uns, doch wir haben es mit vereinten Kräften geschafft die Mitgliederverwaltung sowie einige neue Projekte erfolgreich durch zu führen.
Des Weiteren möchte ich mich bei den Partnerinnen der Vorstandsmitglieder bedanken.
Ihr habt uns die Möglichkeit gegeben ein Großteil der Familienfreizeit für unser Hobby, den Fischereisportverein Oberlahn zu opfern.
Lassen Sie mich nun über das abgelaufene Jahr 2018 berichten:
Im Januar fand die Jahreshauptversammlung hier in Ahausen statt. Wir begannen schon im Dezember 2017 mit der Vorplanung und Vorbereitung.
Die Mitglieder waren sehr zahlreich gekommen und der Saal war bis auf den letzten Platz belegt.
Wir haben in der JHV einen neuen 2. Kassenwart gewählt. Wir waren froh das sich jemand aus der Versammlung bereiterklärt hat dieses mit viel Zeitaufwand behaftete Amt zu übernehmen.
Im Laufe des ersten Quartals stellte sich jedoch heraus das diese Person das Amt unterschätzte und auf Grund seiner Selbstständigkeit doch nicht so viel Zeit zur Ausübung des Amtes hatte.
Patryk Kriebel sowie meine Person übernahmen die Kassengeschäfte mit Hilfe von Harry Masuch, der als Mitarbeiter freitags unser Büro besetzt und uns in allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite steht.
Im Januar sowie im Februar waren wir eifrig damit beschäftigt die neuen Angelerlaubnisbücher auszugeben. Dieses Buch ist uns wirklich gut gelungen. Kein anderer mir bekannter Verein hat so ein Buch in dem alle Gewässer mit allen Regeln aufgeführt sind. Zur Info: Wir beginnen schon im November uns mit den evtl. Änderungen der Fangbedingungen zu befassen und diese in das neue Buch einfließen zu lassen. Die Ausgabe der Bücher erfolgt nur nach Rückgabe der korrekt ausgefüllten Fangkarten auf der Rückseite des Erlaubnisbuches. Diese Fangkarte benötigen wir zwingend um die Fangstatistik zu erstellen. Mit dieser Statistik müssen wir unseren Verpächtern sowie dem Gesetzgeber über die Produktivität unserer Gewässer Rechenschaft ablegen. Gleichzeitig dient sie auch dafür, Ihnen aufzuzeigen welchen Mitteleinsatz wir das Jahr über tätigen.
Deshalb meine Bitte: Die Fangkarte ordentlich und leserlich ausfüllen, und vor allem keine Fische vergessen. Je genauer die Karte eines jeden ausgefüllt ist desto genauer können wir für Besatz sorgen.
Kommen wir nun zum März: Die Planung und Durchführung der Weil und Lahnuferreiningung gelang uns in 2018 nicht so gut.  Dafür möchte ich mich bei ihnen entschuldigen. Neuschnee an verschieden Stellen sorgte für Chaos sodass wir die Aktion kurzer Hand absagen mussten. Einige Treffpunktstellen wurden leider vergessen zu Informieren.
Des Weiteren war der Ausweichtermin irgendwie vom Schirm verschwunden sodass auch hier versäumt wurde Sie zu Informieren. Aber einige von Ihnen haben sich Organisiert und die Uferreinigung trotzdem durchgeführt. Hierfür meinen herzlichen Dank. Ich verspreche Ihnen schon jetzt das die diesjährige Uferreinigung besser geplant und durchgeführt wird.
Im April fand das Anangeln in Mademühlen statt. Ich persönlich finde es immer wieder schade das einige Mitglieder kommen, ihre 3 Forellen fangen und sofort wieder verschwinden. Der Vorstand macht sich im Vorfeld viel Arbeit um Sie dort mit Kaffee, Getränken und Essen zu versorgen und dann bleibt nur eine Handvoll Mitglieder übrig. Meisten sind noch mehr Gäste als Mitglieder vor Ort. Das hat mit Vereinsleben recht wenig zu tun. Hierzu sollte sich ein jeder mal Gedanken machen.
Im Mai Juni und Juli hatten wir mit extremer Trockenheit zu kämpfen. Die Weil im Oberlauf fiel trocken und wir haben mit einer Eilgenehmigung des RP Darmstadt an mehreren Tagen die Gumpen elektrisch abgefischt und die gefangenen Fische unterhalb der Audenschmiede eingesetzt. Insgesamt haben wir so weit über 1000 Bachforellen, einige Exemplare von gut 50 cm, vor dem sicheren Erstickungstod gerettet. Im Bereich der Ziegelhütte in Rod an der Weil haben wir sogar einen Aal von ca. 1mtr Länge gefangen. 2 Wildkarpfen von ca. 50 cm konnten wir unterhalb von Rod an der Weil retten. Diese sind bestimmt aus Teichen abgerückt und hatten in den fast 2 Meter tiefen Gumpen ein neues Zuhause gefunden. Das Hessenfernsehen drehte einen Bericht über unsere Arbeit und strahlte diesen in der Hessenschau am 05.07.2018 aus.
Im Juli erhielten wir von der LVM Versicherung für den Gülleunfall in Laubuseschbach eine Entschädigung in Höhe von 30.000 Euro. Dieser Betrag ist vergleichsweise ein Tropfen auf den heißen Stein. Das ganze Verfahren war trotz gutem Anwalt gegen uns gerichtet. Die gegnerische Versicherung verweigerte uns den von uns bestellten Gutachter. Stattdessen stellte die Versicherung uns einen Gutachter, der war sehr oberflächlich mit seiner Begutachtung. Das erste Angebot der Versicherung in Höhe von 20000 Euro lehnten wir ab. Die Versicherung bot uns schließlich 30000 Euro zzgl. Anwaltskosten an. Unser Anwalt riet uns das Angebot anzunehmen und auf einen langwierigen Prozessverlauf zu verzichten. Wir nahmen das Angebot an und können nun das Geld für Neubesatzmaßnahmen verwenden.
Die Weil ist mittlerweile wieder in einem befriedigenden Zustand. Aber dazu wird unser Gewässerwart in seinem Bericht näher eingehen.
Der August stand ganz im Zeichen unseres Fischerfestes. Wir haben uns in einer Vorstandsitzung darüber geeinigt in Zukunft auf Einweggeschirr aus Pappe und Plastik zu verzichten. Wir haben uns Gedanken gemacht und uns für Mehrweggeschirr von einem schwedischen Möbelhaus entschieden.
Flache Teller, Kuchenteller, Tassen und Besteck für 200 Personen wurden kurzer Hand angeschafft. Um der Geschirrflut Herr zu werden kauften wir noch eine Industriespülmaschine die eine Geschirrladung innerhalb von 60 Sekunden durchgewaschen hat. Die Vorplanung und Durchführung war sehr gelungen und wir konnten ein sehr harmonisches und bei bestem Wetter schönes Fischerfest genießen. Erstmals hatten wir auch einen Imbisswagen für kleines Geld gemietet sodass wir auch was den HACCP Standard(Hygienevorschriften) anging bestens aufgestellt waren.
Die angebotenen Pommes sowie die Currywürstchen waren sehr beliebt und fanden reißend Abnehmer. Die geräucherten Forellen sowie die Zanderfilets waren ebenfalls sehr beliebt.
Auch die Kuchenauswahl unserer Damen war überwältigend groß. Wir hatten zum Schluss noch einiges an Kuchen übrig sodass wir uns entschieden das Kuchenangebot in 2019 etwas zu reduzieren.
Das Freundschafts- und Welsangeln war auch sehr gut besucht und so konnten am Sonntagmittag doch einige schöne Fische präsentiert werden.  Was mich persönlich immer wieder sehr traurig stimmt, ist die Tatsache das Mitglieder, die für Ihre langjährige Vereinstreue geehrt werden sollen, nicht erscheinen, ja nicht einmal absagen. Das ist sehr schade, weil wir uns die Arbeit machen und die Urkunden erstellen und ausdrucken. Wenn ich dann die Namen der zu ehrenden vorlese und keiner kommt ist das nicht schön. Hier werden wir uns in Zukunft etwas Neues überlegen müssen. Ich möchte auf diesem Weg noch mal allen Helfern für den Aufbau und die Durchführung des Fischerfestes herzlich danke sagen. Das Fischerfest ist eigens für Sie, unsere Mitglieder. Deshalb würde ich mich freuen, in 2019 noch mehr von Ihnen begrüßen zu dürfen. Lassen wir das Fischerfest und den August nun hinter uns und kommen wir zum September. Der September war sehr ruhig da der Vorstand in der wohlverdienten Sommerpause war und unser Büro geschlossen hatte. Anfang Oktober begannen wir mit der Planung des Ablassens des Seeweihers. Mit unseren Mitpächtern, dem FAS Mengerskirchen, mit Hessenforst und dem Planungsbüro legten wir den Ablaufplan für das bevorstehende Ablassen fest. Am Samstag den 20. Oktober morgens früh versammelten sich ca. 100 Helfer vor Ort. Nach erfolgreichem Abfischen und Verbringen der Fische wartete ein kräftiger Imbiss auf die Helfer. Petrus war uns an diesem Tag wohlgesonnen und bescherte uns bestes Wetter. Die Feuerwehr von Mengerskirchen, sowie die Fischzucht Stähler unterstützte uns tatkräftig. Hierfür meinen besten Dank. Dieser gilt natürlich für alle Helfer die an diesem Tag so fleißig geholfen haben.
Im November begannen wir mit der Überarbeitung der Fangbücher und gaben diese in Druck. Mittlerweile dürften schon die meisten die neuen Fangbücher im Besitz haben. Bitte lesen Sie die Angelbedingungen sorgfältig durch und befolgen diese. Wir haben uns dazu entschieden die Weil wieder zur Befischung freizugeben. Wer sein Buch aufmerksam liest wird feststellen das in Braunfels ab diesem Jahr mit Zwei Ruten gefischt werden darf. Bevor ich nun gleich meinen Bericht schließe möchte ich noch ein paar Zahlen aus der Mitgliederverwaltung nennen. Wir haben in 2018 insgesamt 1904 Mitglieder, davon entfallen 1818 auf die aktive Mitgliedschaft und 86 auf die passive Mitgliedschaft.
Neu aufgenommen haben wir in 2018:
90 Mitglieder. 53 Mitglieder haben vorwiegend altersbedingt bzw. Umzugsbedingt gekündigt.

Ein  Mitglied musste auf Grund eines schweren Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aus dem Verein ausgeschlossen werden. Er wurde erwischt als er einen ca. 3 Kg schweren Karpfen lebend nachts kopfüber in einem Eimer zum frischhalten hälterte. Die Papiere wurden umgehend eingezogen und nach einem Vorstandsbeschluss erfolgte der Ausschluss. Ich appelliere an Sie alle: halten Sie die Augen an unseren Gewässern auf und melden Sie jeden Verstoß an den Vorstand.

Ich schließe nun meinen Bericht aus dem abgelaufenen Jahr und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.
Allzeit Petri Heil und viel Spaß und Erholung an unseren schönen Gewässern.


Matthias Zenkert
1.Vorsitzender

Informationen

Allgemeines

  • Alles rund um unsere Aktivitäten in Sachen Naturschutz.
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  • Informationen zur Fischerprüfung und Lehrgangstermine.
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  • Liebe Mitglieder, wir möchten Ihnen hier eine Neuerung in Bezug auf unsere Erlaubnisscheine vorstellen. Ende des Jahres 2010 waren wir
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  • Wir bieten Ihnen, unseren Mitgliedern, hier einige Kleidungsstücke wie Hoodie, Jacke und Cap an. Hoodiejacke50% Baumwolle / 50% Polyester Softshelljacke100% Polyester
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