-NEWS - Mademühlen Gehölzschnitt

Der Gehölzschnitt findet am Samstag, den 07.10.2017 ab 09:00 Uhr statt.

Für Essen und Trinken ist gesorgt....

News - Weil Gülleunfall

  • Gülle in der Weil
  • Update 12.10.17
  • Update 16.10.17

Eine richtige "Bio-Schweinerei" - 500 bis 600 Kukikmeter Biogas-Gülle, die wir alle als Stromverbraucher über das dumme EEG subventionieren, ist heute in Laubus-Eschbach aus einer solchen Anlage ausgetreten und über den Bleidenbach (ca 6km) dann in die Weil (Lachse, Meerforellen, Bachmuscheln, Schneider, Elritzen, Groppen, Äschen, Forellen, Barben, Schneider, Gründlinge, Hasel u.a.) nach weiteren ca. 23 km in die Lahn unterhalb Weilburg gelangt. In der Weil wurden wohl alle Fische - auch unsere Lachse und Bachmuscheln - sowie die gesamte Benthosfauna durch akuten Sauerstoffmangel vernichtet!

Was in der Lahn passieren wird, wird sich wohl morgen zeigen! Ein riesiger ökologischer Schaden. Es ist die Frage zu stellen, was die von der Eu verordneten Biodiversitätsstrategien bewirken sollen, wenn in Deutschland dieser ganze öko-Unsinn vor allem von den Grünen noch ausgebaut werden soll? Ich kann nur resümieren: Wir deutschen Vollidioten und Dummbeutel haben nicht mehr alle Tassen im Schrank! Ich gebe Sarrazin Recht: "Deutschland schafft sich ab" . Wir sind scheinbar schon mitten drin....

Es ist in der Weil und im Bleidenbach alles kaputt! Mal sehen, was die Lahn morgen dazu zu vermelden hat! Wer an der unteren Lahn ist, sollte unbedingt die Augen offen halten! Wer etwas sieht, bitte sofort melden.

Viele Grüße

Winfried Klein

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Gülle in der Weil - Hessenschau -
Aus einer defekten Biogasanlage in Weilmünster sind mehrere hunderttausend Liter Gülle in den angrenzenden Bleidenbach und von dort in Weil und Lahn geflossen. Experten sprechen von einer Katastrophe: "Alle Fische sind tot."

Winfried Klein kann das Ausmaß nicht fassen. "Es ist eine Katastrophe", sagte der Gewässerwart des zuständigen Fischereisportvereins Oberlahn zu hessenschau.de. Aus der Biogasanlage eines landwirtschaftlichen Betriebs in Weilmünster (Limburg-Weilburg) sind am Donnerstag rund 500.000 Liter Gülle in den Bleidenbach gelaufen. Von dort bahnte sich die braune Masse ihren Weg in die Weil und weiter in die Lahn.

Tote Fische angeschwemmt

"Der Bleidenbach ist kaputt, die Weil ist kaputt. Alle Fische sind tot", lautete Kleins ernüchternde Bilanz nach einer ersten Begutachtung. Überall an den Ufern würden die verendeten Tiere angeschwemmt. Auch die Lahn sei betroffen - in welchem Ausmaß, konnte der Experte allerdings noch nicht einschätzen.

Eine Fachfirma versucht seit dem Nachmittag, die Gülle aus dem Bleidenbach zu entfernen und das Gewässer zu spülen. Bei dieser Riesen-Menge ein nahezu aussichtsloses Unterfangen. "Die Ökologie des Bleidenbachs wurde dadurch erheblich gestört", hieß es von offizieller Stelle aus dem Büro des Landrats des Kreises Limburg-Weilburg.

Erhebliche Geruchsbelastung

Als Ursache wird ein technischer Defekt an dem mit insgesamt 600 Kubikmeter Gülle gefüllten Behälter vermutet. Laut Gewässerfachmann Klein führt Biogas-Gülle zu besonders gravierenden Folgen. "Sie entzieht dem Wasser sofort den Sauerstoff. Ein Überleben ist nicht möglich", erklärte Klein. Ein seit 1994 betriebenes Lachs-Projekt in der Weil sei damit ebenso dahin wie der Versuch, Bachmuscheln wieder anzusiedeln.

"Da stecken abertausende Stunden Arbeit drin. Ich könnte heulen", sagte der Gewässerwart. Und noch etwas bringe das Auslaufen des braunen Düngers mit sich, wie Klein aus nächster Nähe berichten konnte: "Es stinkt wie die Pest."

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 5.10.2017, 19.30 Uhr

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UPDATE 12.10.17

Der Vorstand hat in einer ausserordentlichen Sitzung beschlossen:
1. einen Fachanwalt für Umweltrecht zu Vertretung unserer Interessen zu beauftragen
2. einen vereidigten Umweltgutachter ,zur qualifizierten Feststellung der Schäden, zu beauftragen

Wir werden Sie, unsere Mitglieder, hier und im Lahnfischer auf dem laufenden halten.

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UPDATE 16.10.17

Vom Vorstand wurden die Kanzlei Traut, sowie das Sachverständigenbüro Weibel und Ness beauftragt. Die Kanzlei hat Bilder und alle uns zur Verfügung stehenden Unterlagen bekommen und sich mit der Versicherung des Schadensverursachers in Verbindung gesetzt.

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Ohne Nachwuchs hat die Angelfischerei keine Zukunft!

4 Fliegenfischen 2013Aus diesem Grund betreiben zahlreiche Angelvereine mit großem Erfolg Jugendarbeit. Je mehr Anhänger unsere Zunft der Angler zählt, desto eher können wir uns gegen unqualifizierte Anfeindungen und bürokratische Einschränkungen wehren.
Nicht nur die Vereine, jeder einzelne Angler kann dabei mithelfen, neue Freunde für die Fischerei zu gewinnen. Dem frühzeitig an unser Hobby herangeführten Nachwuchs zeigen wir dabei, dass uns die Erhaltung der Lebensräume sowie der Fischbestände ebenso wichtig ist wie der Fang. Bei allem Fangeifer sollte die Ausbildung von Junganglern zu waidgerechtem Verhalten und Respekt vor der Kreatur immer im Vordergrund stehen. Wer sich schon in früher Jugend die Ehrfurcht vor dem Mitgeschöpf zum Grundsatz macht, handelt in den allermeisten Fällen sein ganzes Leben lang danach.

In vielen Vereinen gibt es ein engagiertes und professionelles Aus- und Weiterbildungsteam, weil man nur hegen und pflegen kann, was man kennt. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und bilden unseren Nachwuchs schon seit langem selbst aus.

Angeln fördert Naturverständnis
Für erschreckend viele Kinder ist das Fischstäbchen die einzige Beziehung zum Thema Fisch: rechteckig, grätenfrei und aus dem Supermarkt. Im Zeitalter industrieller Massentierproduktion auf breiter Front ist für ein naturnahes Umfeld kaum noch Platz. Produktion, Fang, Schlachtung und Verarbeitung zur Konsumware spielen sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab.
Das Angeln ermöglicht es, den Kindern natürliche Lebensabläufe aufzuzeigen, eine direkte Verbindung zum Kreislauf der Natur in unseren heimischen Gewässern herzustellen. Hier können die Fische in Freiheit gedeihen, untermassige sowie unbekannte Arten unbeschadet zurückgesetzt werden. Wir Fischer sollten den Jugendlichen aber auch zeigen, dass uns die Erhaltung der Fischbestände und ihrer Lebensräume genauso wichtig ist, wie das aufregende Erlebnis eines Fanges.
Hier sind wir als Verein, wie auch als einzelner Angler gefordert. Jeder kann dazu beitragen, möglichst viele Jungangler - egal welchen Alters - für die Fischwaid zu gewinnen, um ihnen das Kennen lernen und respektieren der Natur zu ermöglichen und damit den militanten Tierschützern wie auch jenen, für die der Naturschutz im wahrsten Sinne des Wortes an der Wasseroberfläche aufhört, den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Menschen mit Naturverbundenheit und Naturverständnis brauchen wir, dann ist die Zukunft unserer aquatischen Lebensräume in guten Händen.

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